Veranstaltungen / CRM-Symposien / 15. CRM-Symposium
Nachbericht zum 15. CRM-Symposium des FWI e. V. am 22.04.2010
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Bereits zum fünfzehnten Mal veranstaltete der FWI e. V. der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sein erfolgreiches Symposium zum Thema Customer Relationship Management (CRM). Das Motto „Best Practices im CRM“ wurde auch bei dieser Veranstaltung großgeschrieben.
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| Die diesjährige Frühjahrsveranstaltung startete mit dem Thema „Multi Channel Management: State of the Art“. Herr Professor Dr. Klaus D. Wilde zeigte im ersten Vortrag des Vormittags die Grundlagen des MCM sowie deren Bedeutung auf. Kanäle und Customer Touch Points spielen nicht nur im Dialogmarketing eine nicht zu unterschätzende Rolle, was durch praxisnahe Beispiele der Kanalwahlsteuerung gezeigt wurde. | ![]() |
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Eine aktuelle Analyse zum Stand des Multi Channel Managements im deutschsprachigen Raum fehlte hierbei nicht. Bei der Zusammenfassung wurden besonders die fehlenden Organisationsstrukturen und die unzureichende Koordinations- sowie Integrationsleistung deutlich, weshalb hier Potentiale noch ungenutzt bleiben. Für Mitglieder steht die Zusammenfassung der Umfrageergebnisse im Downloadbereich zur Verfügung (Arbeitspapier 2009-03). |
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[Prof. Dr. Klaus D. Wilde, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
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Herr Thomas Hamele zeigte in seinem Vortrag die Besonderheiten der Erfolgskommunikation auf, indem er das Verständnis von Kundenloyalität, die Durchführung des Churn Managements sowie das Weiterempfehlungsmanagement bei der DAB bank erläuterte. Dabei hob er vor allem die Zielsetzung und Anreize von Loyalität hervor. Wie bei niedrigen Schwellenwerten von Churn Scores die Abwan-derungsgefahr entschärft werden kann, schilderter er durch das Empfehlungsmanagement über verschiedene Kanäle, womit das einleitende Thema wieder aufgegriffen wurde.
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[Thomas Hamele, DAB bank AG
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Die Problematik der multiplen Kanäle verdeutlichte anschließend Herr Lars Trautmann. Die Basis legend bei den gesetzlichen Einschränkungen des Vertriebs von Heilmitteln, zeigte er den Status quo des Kampagnenmanagements aus pharmazeutischer Sicht auf und erläuterte Ansätze zur Entwicklung eines Multi Channel Kampagnenmanagements. |
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[Lars Trautmann, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
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Im nächsten Vortrag vertiefte Herr Udo Böhm die Diagnosemöglichkeit von Kündigern, am Beispiel von Vertragsverlängerungsangeboten für Mobilfunkkunden. Dabei wurde deutlich, dass die Uplift-Modellierung optimale Zielgruppen für bestimmte Maßnahmen finden kann, was allerdings schon beim Design von Kampagnen im Kampagnenmanagement beginnt. |
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[Udo Böhm, Telefónica o2 Germany GmbH & Co. OHG
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Nach der Pause fuhr Herr Matthias Kraus mit der Erläuterung einer Analytik fort, indem er den Mehrwert von Predictive Customer Analytics vorstellte. Dies verdeutlichte er an verschiedenen Fallbeispielen, wie dem Schadensmanagement in einer Versicherung. |
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[Matthias Kraus, SPSS GmbH Software
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Herr Jürgen Schabel stellte in seiner Präsentation die Möglichkeiten vor, Analytiken von jedermann durchführen zu lassen. Dabei ging er insbesondere auf die Heraus-forderungen eines solchen BI-Systems ein, dass erfolgreich bei Julius Zorn zur optimalen Informationsversorgung der Mitarbeiter eingesetzt wird. |
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[Jürgen Schabel, Julius Zorn GmbH
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Um Verbesserungsmöglichkeiten in BI-Systemen ging es auch bei dem Vortrag von Herrn Philipp Krüger. Er verdeutlichte die Herausforderungen, die beim Umstieg von alten auf neue BI-Welten entstehen können. Dabei erläuterte er, anhand eines Praxisbeispiels, den Einsatz von relationalen Daten-banken unter SAS. |
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[Philipp Krüger, Versicherungskammer Bayern
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Im letzten Drittel der Veranstaltung rückte Herr Thorsten Zirm einen Kanal des Multi Channel Managements ins Licht der Diskussion: die Bankfiliale. Hierbei wurden die Neupositionierung und Integration neuer Filialen ins bestehende Filialnetz sowie die Schaffung von neuen Erlebnis-welten durch digitale Medien veranschaulicht. |
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[Thorsten Zirm, Commerzbank AG
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Abschließend beleuchtete Herr Peter Gerngross ein weiteres Kontaktpotential: Soziale Bindungen und Netzwerke. Nach Darstellung der typischen Bindungsformen und -gründe unter Kunden, wurden ebenfalls Datenquellen und Software-lösungen mit entsprechenden Analytiken vorgestellt. |
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[Peter Gerngross, mayato GmbH
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Etwa 100 CRM-Anwender und Fachleute von zahlreichen Unternehmen aus ganz Deutschland fanden sich ein, um sich im Tagungszentrum über aktuelle Entwicklungen im CRM zu informieren. Entsprechend der Zielsetzung des Forschungsnetzwerkes für Wirtschaftsinformatik bot sich den Besuchern ein reger sowie tiefer Erfahrungsaustausch, nicht nur im Vortragsraum, sondern auch auf der kleinen integrierten CRM-Messe mit unseren Ausstellern altran CIS, Microstrategy, Uniserv, maihiro, curexus, mayato und SPSS. Die Kontaktpflege untereinander sowie mit Firmenmitgliedern des FWI e. V., darunter namhafte CRM-Anbieter und Beratungshäuser, trug zusätzlich zum Informationsangebot bei. |
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